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Wirtschaftsmagazin des Bayersichen Fernsehens berichtet über unsere Metzgerei

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Internet als Chance statt als Bedrohung des Händler vor Ort

Er nimmt den drohenden Verfall der fränkischen Wurstkultur nicht einfach so hin. Fleischwaren sind hier einzigartig in Geschmack und Qualität, das will Claus Böbel bewahren - und greift zu ganz neuen Methoden. Neben dem traditionellen Laden verkauft er über das Internet, wirbt über Facebook. Das hat ihm bereits den Spitznamen 'Social-Media-Metzger' eingebracht.

Der Vater hielt erst mal gar nichts davon, dass sich Claus nach Übernahme der Metzgerei mit 'Wurst 2.0' und anderen ausgefallenen Werbe-Ideen beschäftigt. Eigentlich reden sie nicht mehr miteinander. Aber insgeheim akzeptiert der 68-jährige Willi Böbel das neue Konzept. Als Rentner engagiert sich Willi Böbel inzwischen bei der Innung als sogenannter Obermeister. Er kennt die Lage der fränkischen Metzgereien aus dem Effeff

Claus Böbel hat da gegengesteuert, sein Internetshop brummt. Täglich verschickt er an seine Kunden urfränkische Ware. Kühlbeutel und isolierte Einmalverpackungen garantieren dabei, dass alles frisch ankommt. So führt er Einheimische und Auswärtige wieder an die fränkische Wursttradition heran: Kunden, die nicht mehr im Laden einkaufen, weil es der Berufsalltag verhindert, und weil sich die Essgewohnheiten verändert haben. Saß man früher bei der Schlachtschüssel im Wirtshaus, trifft man sich heute über Facebook zum Wurstmeeting.

Weitere Informationen gibt es hier.

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